BENAUDIRA ® Hörtraining

Zuviel Hören, auditive Hypersensitivität – genauso problematisch wie ein Hörschaden.
Zuviel Hören, auditive Hypersensitivität, ist genauso ein Problem wie ein Hörschaden. Die Unfähigkeit, unwesentliche Geräusche auszufiltern oder abzublocken, lässt auf schlechte Hörfähigkeit schließen – und wirkt sich auf Lernen und Verhalten aus.

Das Hörtraining ist eine wertvolle Unterstützung bei Problemen im Sprechen, Lesen und Schreiben (LRS), sowie auch für die Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit.

Ebenfalls angewendet wird das Hörtraining auch bei Hyperakusis und Tinnitus.

BENAUDIRA ® Hörtraining in der Praxis in Bewegung

Es gibt Warnzeichen, die Eltern oder einen Lehrer aufmerksam machen können, beispielsweise eine Vorgeschichte von Ohrproblemen, häufige Schulversäumnisse, Mundatmung, eine ständig verstopfte Nase, Neigung zu Tagträumerei, auffallend leises oder lautes Sprechen oder die Angewohnheit sich in die Nähe einer Klangquelle (Radio, Fernseher, Lautsprecher) zu setzen. Ein solches Kind irritiert andere durch seine häufigen Missverständnisse oder langsamen Reaktionen. Typisch sind auch Verhaltensprobleme wie Unruhe, Ablenkbarkeit, Rückzugsverhalten, Konzentrationsprobleme, Aggressivität und schnelle Frustration. Aufgaben, die ein gutes Konzentrationsvermögen erfordern, werden schnell aufgegeben, besonders, wenn die Anforderung über das Ohr kommt. Das Kind schaltet ab, wenn seine empfindliche Hörschwelle überreizt ist, und ermüdet mit Sicherheit schneller auf Grund seiner Bemühungen, seine Beeinträchtigung zu kompensieren. 

 

Wenig Beachtung fand bis vor einiger Zeit das Problem der akustischen Unterscheidung oder Diskriminierung, die bei Kindern mit Lernschwierigkeiten oder Sprachstörungen festgestellt wurden. So hat beispielsweise ein Kind zum richtigen Zeitpunkt mit dem Sprechen begonnen, aber die detaillierte Analyse von Lauten, die für das Lesen und Buchstabieren nötig ist, ist ihm nicht möglich. Das Kind ist dann nicht in der Lage, die Unterschiede zwischen ähnlich klingenden Lauten oder Lautverbindungen wie d – t, m – n, g – k, b-p. So sollte neben dem peripheren Hörvermögen immer auch die zentrale Hörverarbeitung (erst im Gehirn wird das Gehörte verarbeitet) überprüft werden. 

Zuviel Hören, auditive Hypersensitivität, ist genauso ein Problem wie ein Hörschaden. Die Unfähigkeit, unwesentliche Geräusche auszufiltern oder abzublocken, lässt auf schlechte Hörfähigkeit schließen- und wirkt sich sehr auf das Lernen, Sprache, Kommunikation und Verhalten aus. 

Schon seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler wie Dr. Volf, Dr. Tomatis und Dr. Johansen den Ansatz eines Hörtrainings verfolgt, um diesen Problemen zu begegnen. 

Der Hörforscher Holger Raddatz entwickelte das BENAUDIRA  Hörtraining, das in vielen Fällen helfen kann. Durch spezielle Trainingsmusik lernt das Gehirn, wieder richtig zu hören und die zentrale Hörverarbeitung wird trainiert und positiv beeinflusst. Probleme können abklingen.

 

Es werden Monaurale und Binaurale audiometrische Tests durchgeführt, um die Hörschwelle zu messen und festzustellen, innerhalb welcher Frequenzbereiche scharf gehört wird. Ein zusätzlicher dichotischer Hörtest gibt Aufschluss darüber, welches Ohr das primäre, also das beim Hörvorgang dominante ist.

Diese Testergebnisse sind Grundlage für eine individuelle CD. Hier werden alle Töne der Frequenzen, in denen die Betroffenen Hörschwierigkeiten haben, herausgearbeitet. Durch das Hören dieser reinen Frequenzen ohne störende Außengeräusche, können jene Töne wahrgenommen werden, die früher nicht aus dem Klangteppich herauszuhören und zu unterscheiden waren.

 

Das Hörtraining ist eine wertvolle Unterstützung bei Problemen im Sprechen, Lesen und Schreiben (LRS), sowie auch für die Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit.

Ebenfalls angewendet wird das Hörtraining auch bei Hyperakusis und Tinnitus.

 

Eine gute Hörverarbeitung fördert das sichere Hören und auch die davon abhängigen Fertigkeiten.


Zertifiziertes Benaudira Hörtraining bei Tinnitus und Schwerhörigkeit

 

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